Steife Gelenke am Morgen



04.02.2013

Das man im Alter mal das ein oder andere Zipperlein hat, ist ja normal. Gemein wird es, wenn man morgens kaum noch aus dem Körbchen kommt und eine Ewigkeit braucht, um das Bein zu heben. Bei mir ist das glücklicherweise noch nicht der Fall. Aber ich war neulich mit meinem Frauchen bei so einem Treffen für Hunde-Senioren, beziehungsweise für unsere Besitzer. Das wurde von unserer ortsansässigen Tierklinik angeboten. Und da hat der Referent erklärt, was alles auf uns zukommen kann, wenn wir in die Jahre kommen:

Kann sich ein älterer Hund kaum noch bewegen oder hat wortwörtlich gewisse Anlaufschwierigkeiten, so liegt das zum Beispiel häufig an der sogenannten Arthrose. Das ist eine Verschleiß bedingte Gelenkserkrankung. Tierärzte nennen das wohl auch degenerative Gelenkserkrankung. Der Referent hat gemeint, dass viele ältere Hunde darunter leiden. Dabei wird das Knorpelgewebe in den Gelenken zerstört - was ziemlich schmerzhaft sein kann. Leider kann man Arthrose nicht heilen, aber es gibt trotzdem verschiedene Möglichkeiten, die dabei helfen, dass es den betroffenen Hunden besser geht. Entzündungshemmende Schmerzmittel zum Beispiel können die Schmerzen lindern. Wenn man sich ausreichend bewegt, verhindert man, dass die Muskelmasse abnimmt. Ähnlich wie für Menschen gibt es auch für uns Hunde Physiotherapie, also Krankengymnastik. Dabei fördert man zum Beispiel mithilfe einer bestimmten Bewegungstherapie die Beweglichkeit und den Muskelaufbau. So kann man ein Fortschreiten der Erkrankung stoppen oder zumindest verlangsamen.

Der Referent meinte aber auch, dass es natürlich am besten ist, wenn man es erst gar nicht erst soweit kommen lässt. Um einer Arthrose vorzubeugen, ist es, wie schon gesagt, wichtig, ausreichend Muskelmasse aufzubauen. Am gelenkschonensten geht das zum Beispiel beim Schwimmen. Die Tierklinik, in der wir den Vortrag gehört haben, bietet sogar Aqua-Jogging für Hunde an. Zum normalen Schwimmen reicht aber auch ein Badesee, an dem Hunde erlaubt sind. Wichtig ist es, nicht zu übertreiben. Auch dauernde einseitige Belastungen sind tabu. Mein Frauchen und ich machen jedenfalls regelmäßig ausgedehnte Spaziergänge. Und ab und zu springe ich sogar in mal in den See, der bei uns hinterm Wald liegt. Zusätzlich hilft mir Karsivan®, das mir mein Frauchen täglich gibt. Es bewirkt, dass meine Muskeln besser durchblutet werden. Außerdem soll es gegen steife Gelenke helfen und Blutgerinnseln vorbeugen.

Also Freunde, gebt der Arthrose keine Chance. Auch wenn's schwer fällt: Raus aus dem Körbchen und rein in die Natur!

bis zum nächsten Mal!

Euer Roy

 

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Struppi, Erkelenz (03.05.2013)
Hallo Roy,
ja ich bekomme Karsivan und noch sooooo viel mehr. Ich will mein Frauchen ja nicht traurig machen, aber das hilft alles nur noch bedingt. Mein Arzt hat nämlich heute festgestellt, dass ich so ein doofes Tier in der Leber habe, Krebs nennt er das, kenn ich nur vom Strand. Aber dieses Tier ist wohl sehr böse, auch zu mir. Deshalb geht es mir bedingt besser. Mein Arzt ist da ganz ehrlich mit mir, drum weiss ich, das die Zeit mit meinem Frauchen nur noch ganz kurz ist. Sie ist so lieb zu mir und tut alles, damit ich keine Schmerzen habe, eigentlich hab ich die ja auch nicht. Ich bin halt nur schnell müde und das Atmen fällt mir so schwer. Doch jetzt krieg ich was neues in die Wurst verpackt, dass soll mir helfen. Nein ich jammere nicht, ich hatte bisher eine tolle Zeit mit meinem Frauchen und meinen vielen Freunden. Gleich gehen wir auch wieder Gassi, das Wetter ist ja toll, da macht es noch Spass, nur nicht mehr so lange halt. So lieber Roy jetzt sag ich tschüss bis zum nächsten Mal, ich melde mich bestimmt wieder. Ich wünsche Dir einen schönen Abend und pass auch Dich auf. Bis bald Struppi.

Antwort:Hey Struppi, tja, leider gibt es einige Krankheiten, die schwer oder überhaupt nicht zu therapieren sind. Ich habe gehört, dass diesen Krebs auch Menschen bekommen können. Du teilst dein Schicksaal also nicht nur mit anderen Hunden, sondern auch mit den Menschen. Ich finde es ganz toll wie offen du mit deiner Krankheit umgehst und was du für eine Lebensfreude hast. Ich wünsche dir auf alle Fälle nur das Allerbeste und lass den Kopf nicht hängen.
Viele Grüße von deinem Freund Roy


Struppi, Erkelenz (24.04.2013)
Hallo Roy und alle Artgenossen in meinem Alter. Ich bin Struppi, eine 13 Jahre junge Hundedame. Na ja, 13 Jahre und ein paar Wochen wenn ich ehrlich bin. Eigentlich dachten wir, mein Frauchen und ich, dass das ein super Alter ist und ich bestimmt die 18 erreiche. Doch seit drei - vier Wochen bin ich ein wenig lediert. Ich will gar nicht mehr so lange spazieren gehen und auch nicht mehr so weit. Das ist schon komisch und mein Frauchen hat mich ganz besogt gefragt, was denn mit mir ist, denn........ ich war bisher eine absolute Frischluftfanatikerin. Doch nun...... ne lass ma. Also, und weil ich meinen Husten auch nicht weg bekomme, trotz warmer Decke in der Nacht, ist mein Frauchen mit mir zum Tierarzt. Und was sagt der, nachdem er mich so toll gestreichelt hat, eine Untersuchung nennen die Menschen dass, also das Ergebnis: Herzschwäche, Durchblutungsstörungen im Gehirn, lahme Knochen und fast blind auf dem rechten Auge. Aua, ich habs ja nicht sofort verstanden, aber mein Frauchen hat mich so fest gedrückt, da wusste ich, da stimmt was nicht. Jetzt sind 3 Wochen vergangen. Die Herztabletten tun gut, ok das mit dem Auge wird nicht mehr, aber ich hab ja noch ein halb funktionierendes und mein Frauchen. Die Durchblutungsstörungen werden auch besser, also ich lauf schon wieder schneller, aber ne....... nicht mehr diese weiten Strecken. Dafür spiel ich wieder lieber mit meinen Freunden, bin nämlich tagsüber in eine Hundekita und hab da viele tolle Freunde. Und die Tabletten für die Luft, die ich bekomme, bewirken, dass ich im Schlafzimmer auf meinem Kissen schlafen darf und da ich nun nicht mehr so schnarche, braucht mein Frauchen auch keine Oropax mehr. Also, der Arztbesuch war eine gute Idee. Ich melde mich mal wieder. Alles Gute Euch allen und viele Grüße Struppi (ich bin eine kleine Quer durch den Garten Hündin, ich mag diese Definition meiner Rasse)

Antwort: Hallo Struppi, vielen lieben Dank für deine netten Zeilen. Es freut uns, dass sich der Arztbesuch für dich rentiert hat und es dir besser geht. Wenn man in die Jahre kommt, ist halt alles ein bisschen schwerer und komplizierter. Hast du dein Frauchen schon mal nach Karsivan gefragt? Sie soll doch mal mit deinem Tierarzt über Karsivan sprechen, wir können uns vorstellen, dass dir Karsivan hilft wieder richtig "quer durch den Garten" zu tollen.
Viele Grüße Roy