Der alte Hund als Familienmitglied

In unserer Gesellschaft werden Haustiere zunehmend als "Familienmitglied" angesehen, die in enger Beziehung mit ihren Besitzern zusammenleben. Dadurch werden Alterungsprozesse der Haustiere heute deutlicher spürbar. Wenn Hunde älter werden, stellen sie an Pflege und Fütterung höhere Anforderungen.

Mit zunehmendem Alter lässt die Fähigkeit Ihres Hundes nach, körperlichen und seelischen Stress wie Überanstrengung, lange Reisen oder den Tod eines vertrauten Artgenossen zu bewältigen. Nehmen Sie deshalb sowohl im Alltag als auch im Urlaub auf die Gewohnheiten Ihres alten Hundes Rücksicht. Versuchen Sie, unnötige Anstrengungen und Stress für Ihren Hund zu vermeiden. Veränderungen in den Gewohnheiten des Tieres (z.B. Tagesablauf, Futterumstellung) sollten nur allmählich vorgenommen werden.

Mit der gesteigerten Lebenserwartung von Hunden verlängert sich auch die Phase des Altwerdens und des Altseins. Genau wie beim Mensch, gibt es auch beim Hund typische "Alterskrankheiten", mit denen Sie als Tierhalter durch den engen Kontakt mit Ihrem Tier täglich konfrontiert werden.

Alterungsprozesse beim Hund können sich durch zunehmende Inaktivität, Verlust der Stubenreinheit, veränderte Schlafgewohnheiten sowie zunehmende Desorientierung bemerkbar machen. Viele dieser Veränderungen entwickeln sich schleichend oder werden zunächst als "normale" Alterserscheinungen akzeptiert. Im fortgeschrittenen Stadium können solche "Alterskrankheiten" das Zusammenleben mit dem Hund jedoch zunehmend belasten und unter Umständen zum Anlass werden, sich von dem alten Hund zu trennen, weil es "einfach nicht mehr geht".

"Das Altern kann man leider nicht völlig verhindern, aber mit verschiedenen Maßnahmen deutlich verlangsamen! Ihr Tierarzt berät Sie gern."

Hunde- u. Menschenjahre im Vergleich