Wichtiges zur Haltung und Pflege alter Hunde



Hunden sieht man das Alter auch am Fell an. Mit den Jahren wird das Haarkleid bei Hunden feiner und struppiger. Außerdem verliert es an Glanz. Die Haut von alten Hunden wird derber und unelastischer. Sie neigt zu Verhornungen. Nicht selten entstehen dann Liegeschwielen.

Regelmäßiges Bürsten pflegt das Fell, massiert die Haut und fördert dadurch die Durchblutung. Fellpflege ist deshalb bei alten Hunden umso wichtiger. Ihr Hund wird es Ihnen danken. In der Regel empfinden ältere Hunde Bürsten als sehr angenehm.

Achten Sie beim Bürsten darauf, ob Sie in der Haut ihres Hundes Knötchen oder Knoten fühlen. Ist das der Fall, sollten Sie diese unbedingt Ihrem Tierarzt zeigen. Bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung können viele Tumoren erfolgreich entfernt werden.

Im Gegensatz zum Bürsten ist regelmäßiges Baden nicht gut für Hunde. Falls es sich jedoch nicht vermeiden lässt, sollten Sie entweder kein Shampoo oder spezielles Hunde-Shampoo verwenden, damit die Haut nicht zu stark austrocknet.

Ein weich gepolsterter Hundeplatz kann die Entstehung von Liegeschwielen verhindern. Vorhandene Liegeschwielen können Sie mit einer unparfümierten Fettsalbe pflegen.

Ebenso wichtig wie die Fellpflege ist die regelmäßige Kontrolle und Pflege der Zähne. Nahezu alle alten Hunde haben Zahnstein. Dieser kann zu schmerzhaften Zahnfleischentzündungen führen. Dann verliert Ihr Hund seinen Appetit und fühlt sich unwohl. Darüber hinaus können solche Entzündungsherde auch Ausgangpunkt für eine Ausbreitung von Bakterien im Körper sein, die in anderen Organen wie Nieren oder Herzklappen Schäden verursachen. Anzeichen für Zahnstein und Zahnfleischentzündungen sind ein unangenehmer Geruch aus dem Maul und feste, gelbe bis hellbraune Beläge auf den Zähnen, besonders am Zahnhals. Übermäßiger Zahnstein muss vom Tierarzt entfernt werden. Um die Bildung von Zahnstein zu reduzieren, werden verschiedene Spezialfutter oder Leckerlies angeboten. Außerdem können Sie die Zähne Ihres Hundes regelmäßig mit einer Hundezahncreme und einer entsprechenden Zahnbürste vorbeugend putzen.

Auch Augen, Ohren und sonstige Körperöffnungen Ihres Hundes sollten sie regelmäßig aufmerksam ansehen und wenn nötig mit einem feuchten Tuch reinigen.