Ausgewogene Fütterung alter Hunde



Alte Hunde bewegen sich weniger als junge. Entsprechend nimmt ihre Muskelmasse mit zunehmendem Alter ab. Deshalb brauchen alte Hunde auch etwa ein Drittel weniger Energie als junge Hunde. Übergewicht ist daher ein häufiges Problem im Alter, das zu einer zusätzlichen Belastung von Knochen, Gelenken und dem Herz-Kreislauf-System führt. Um Übergewicht zu vermeiden, sollte die Futtermenge sowie der Fettgehalt im Futter für ältere Hunde reduziert werden.

Bei der Auswahl oder der Zubereitung von Hundefutter ist darauf zu achten, dass der Hund ausreichend lebensnotwendige Aminosäuren, hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe aufnimmt. Das Hundefutter für alte Hunde sollte aber nicht nur hochwertig sein, sondern gleichzeitig auch besonders schmackhaft und leicht verdaulich. Nicht selten verlieren Hunde mit zunehmendem Alter den Appetit. In jedem Fall lässt aber die Leistungsfähigkeit des Verdauungstraktes im Alter nach. Daher ist es empfehlenswert, einem älteren Hund 2-3 mal täglich kleinere Portionen Hundefutter anzubieten.

Bei Ihrem Tierarzt oder in der Tierhandlung erhalten Sie verschiedene Hundefuttersorten, die speziell auf die Bedürfnisse von alten Hunden abgestimmt sind. Wenn Ihr Hund an einer altersbedingten Krankheit leidet, sollte er natürlich konsequent eine Spezial-Diät (z.B. Nierendiät) und die notwendigen Medikamente bekommen. Beides erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt.