Hunde sind nicht plötzlich alt. Vielmehr ist Altern ein natürlicher Prozess, der von vielen Faktoren beeinflusst wird. Der Übergang vom Erwachsen- zum Seniorenalter ist fließend und hinsichtlich Rasse & Größe auch unterschiedlich.

Erste Alterserscheinungen zeigen sich meist in den abnehmenden Anpassungs- und Leistungsfähigkeiten der Körperfunktionen. Diese werden mit zunehmendem Alter immer ausgeprägter, bis man fast von „Alterskrankheiten” sprechen kann.

Die Alterungsprozesse machen sich durch zunehmend porösere Knochen, steifere Gelenke und eine Verlangsamung der Stoffwechsel- und Organfunktionen bemerkbar. Altern wirkt sich auch negativ auf die Abwehrkraft Ihres Hundes aus. Dadurch erhöht sich die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und die Genesungsdauer wird länger.

WORAN ERKENNE ICH, DASS MEIN HUND ALTERT?

Erste Anzeichen des Alterns:

  • Graue Haare im Gesicht
  • Hör- und Sehvermögen nehmen ab
  • Abnahme/Zunahme an Gewicht
  • Stumpfes/mattes Fell
  • Erhöhtes Ruhe- und Schlafbedürfnis
  • Verhaltensveränderungen (z.B. schneller gereizt)
  • Erschwerte Anpassungsfähigkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Mögliche Inkontinenz (Hund muss öfter raus oder kann Harndrang nicht mehr kontrollieren)
  • Gelenkprobleme

Häufige Krankheiten im Alter:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Nierenkrankheit
  • Demenz 
  • Arthrose 
  • Schmerzen
  • Krebs
  • Erblindung
  • Diabetes
  • Schlaganfall 
  • Vestibularsyndrom
  • Schilddrüsenunterfunktion