Futter für alte Hunde: So hältst Du Deinen Seniorenhund fit

Bei Futter für alte Hunde kommt es darauf an, dass die Zutaten den veränderten Ansprüchen Deines Hunde-Senioren gerecht werden. Warum? Weil sich ein Hund im Seniorenalter naturgemäß weniger bewegt und sein Stoffwechsel zudem langsamer arbeitet – deshalb verbraucht ein alter Hund weniger Kalorien. Dazu kommt das Nachlassen des Immunsystems im Alter. Zur Stärkung der Abwehrkräfte enthält das beste Futter für alte Hunde deshalb insbesondere B-Vitamine, Zink und Antioxidantien. Nicht zuletzt kannst Du über eine altersgerechte Ernährung auch die für ein starkes Immunsystem wichtige Darmbarriere Deines Vierbeiners stärken, indem Du beim Futter auf einen höheren Gehalt an Ballaststoffen achtest. 

Inhaltsverzeichnis:

Richtiges Futter für alte Hunde

Eine gesunde Ernährung für Senioren-Hunde hat nicht unbedingt etwas mit der Futtermenge zu tun. Für alte Hunde gehören zwar weniger Kalorien auf den Speiseplan, was aber nicht heißt, dass der Napf nur zur Hälfte gefüllt wird. Alte Hunde brauchen schließlich nicht weniger, sondern anderes Futter als jüngere Artgenossen.

Würdest Du Deinem Hund auch im Senioren-Alter das gleiche Futter geben, wie er es in seinen besten Jahren bekam, setzt Dein vierbeiniger Freund schnell Fettpölsterchen an. Denn der Körper Deines Hundes verändert sich im letzten Lebensabschnitt rasant: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, Muskel- und Fettgewebe bilden sich zurück, Gelenke verschleißen, das Immunsystem wird schwächer und viele Organe arbeiten nicht mehr mit voller Kraft. Zudem bewegt sich ein alter Hund nicht mehr so aktiv wie früher. Deshalb – und nicht selten auch wegen altersbedingter Erkrankungen oder präventiv – verändern sich die Ansprüche an die Futterzubereitung für alte Hunde.

Die Zusammensetzung des Futters für Deinen alten Hund hat großen Einfluss auf sein Wohlbefinden, kann unvermeidliche Alterserscheinungen abmildern und sogar zur Gesunderhaltung beitragen. Das richtige Futter ist zum Beispiel wichtig für: 

  • Darm: Hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß und essenzielle Aminosäuren schonen den Darm und beugen Blähungen vor. Den bei alten Hunden oft trägeren Darm unterstützt ein hoher Anteil an Ballaststoffen, die Deinen Hund zugleich sättigen. Zum Erhalt einer gesunden Darmflora tragen insbesondere präbiotische Ballaststoffe bei, die außerdem präventiv gegen Verstopfungen wirken.
  • Muskulatur: Einer typischen Alterserscheinung, dem Muskelabbau, wirken leicht verdauliches Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren sowie L-Carnitin entgegen. Das richtige Futter für alte Hunde sollte deshalb unbedingt leicht verdauliche Proteine enthalten. 
  • Gelenke: Den altersbedingten Abbau von Gelenkknorpel verlangsamen Glykosaminoglykane (GAG), die als wichtige Knorpelbaustoffe gelten und neben Knorpel auch die Gelenkschmiere erneuern helfen.
  • Immunsystem: Enthält das Futter für Deinen alten Hund in einem auf Hunde-Senioren abgestimmten Verhältnis Vitamin B, Zink und Antioxidantien, halten diese Inhaltsstoffe das Immunsystem in Schwung.
  • Stoffwechsel: Um den im Alter träger werdenden Stoffwechsel zu unterstützen, gehört in Futter für alte Hunde das Spurenelement Zink – in höherer Dosierung als bei jüngeren Tieren. Zink braucht Dein alter Vierbeiner unter anderem für die Fettverdauung sowie den Kohlenhydrat- und Vitamin-A-Stoffwechsel und außerdem fürs Haut- und Fellwachstum.
  • Nieren: Im Gegensatz zu jüngeren Vierbeinern sollten insbesondere Hunde-Senioren möglichst nur wenige Phosphate aufnehmen. Phosphatreduziertes Futter beugt Kristallablagerungen in den Nieren vor und entlastet diese Organe, die in ihrer Funktion bei alten Hunden ohnehin nachlassen.
  • Zähne: Je älter Dein Hund ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Zahnstein ansetzt. Enthält das Futter für Deinen alten Hund Natrium-Triphosphat, dann bindet der Speichel Kalzium – ein ideales Mittel gegen die alterstypische Zahnsteinbildung.

Welches Futter eignet sich nun für Deinen alten Hund am besten? Nicht irgendein Hunde-Futter, sondern ein speziell als Seniorenfutter gekennzeichnetes Produkt. Im Handel findest Du eine sehr breite Auswahl an Nass- oder Trockenfutter mit der Kennzeichnung „Senior“. In der Regel enthalten diese Futtersorten alle wichtigen Zutaten in ausgewogener Zusammensetzung, sodass Du kaum etwas falsch machen kannst. Im Zweifel schau Dir die Zutatenliste an – oder koche das Futter für Deinen alten Hund selbst.

Und noch ein wichtiger Tipp: Ebenso wichtig wie altersgerechtes Futter ist ausreichendes Trinken! Nur so funktionieren die Nieren gut und die Ballaststoffe quellen im Darm. Zudem kann Dein Hund dehydrieren, wenn er zu wenig Flüssigkeit aufnimmt. Trinkt Dein Vierbeiner zu wenig, dann weiche das Trockenfutter in Wasser ein oder steige auf Nassfutter für alte Hunde um. Dann nimmt Dein vierbeiniger Freund unbewusst Flüssigkeit auf, auch ohne zu trinken.

Nährstoffversorgung bei Seniorenhunden: Darauf kommt es besonders an

Dem erhöhten Bedarf Deines alten Hundes an bestimmten Nährstoffen wirst Du mit Seniorenfutter gerecht. Das beste Futter für alte Hunde sollte folgende Nähr- und Inhaltsstoffe enthalten: 

  • Eiweiße: Achte auf leicht verdauliches Eiweiß und eine hohe biologische Eiweißwertigkeit (Aminosäureprofil) im richtigen Verhältnis. So deckt das Futter mit einer relativ geringen Menge Eiweiß die Bedürfnisse Deines Hundes, ohne Darm und andere Organe unnötig zu belasten.
  • Proteine: Die bei Hunde-Senioren nachlassenden Stoffwechselprozesse führen zu einem erhöhten Proteinbedarf, der doppelt so hoch sein kann wie bei jüngeren, aktiven Hunden. Alternativ kannst Du zu Nahrungsergänzungsmitteln für alte Hunde mit hochwertigem, leicht verdaulichem Protein greifen.
  • Ballaststoffe: Ein ausgewogener Anteil an Ballaststoffen ist im richtigen Futter für Deinen alten Hund unverzichtbar. Enthält das Futter davon zu wenig, kann das unter anderem zu Verdauungsproblemen führen.
  • Zink: Um den schwächelnden Stoffwechsel und das Immunsystem Deines alten Hundes zu unterstützen, muss er mit dem Futter regelmäßig das wichtige Spurenelement Zink aufnehmen.
  • B-Vitamine: Gerecht werden sollte ein gutes Senioren-Hundefutter auch dem erhöhten Bedarf an B-Vitaminen. Die im Alter nachlassende Nierenfunktion führt in Kombination mit einem vermehrten Wasserlassen dazu, dass Dein Hund auch vermehrt die wasserlöslichen B-Vitamine ausscheidet, bevor diese im Organismus wirksam werden können. Höhere Mengen dieser Vitamine im Futter gleichen diesen Verlust aus.
  • Essenzielle Fettsäuren: Omega-3- und -6-Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden, benötigt diese aber für viele Körperfunktionen vom Blutdruck über Knorpelbildung bis zum Sehvermögen und als Entzündungshemmer. Achte deshalb bei der Auswahl Deines Hunde-Seniorenfutters auf einen im Vergleich mit anderem Futter hohen Anteil an diesen essenziellen Fettsäuren. 

Tipp 1: Auch wenn Dein Hund solche Snacks bisher geliebt hat, eignen sich Schweineohren, Ochsenziemer oder natürliche Kauknochen nicht für Hundesenioren. Sie bestehen überwiegend aus Bindegewebe, das vor allem schlecht verdauliches Eiweiß enthält.

Tipp 2: Hast Du das beste Futter für Deinen alten Hund gefunden? Dann wird er ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Verzichte bei einem ausgewogenen Alleinfutter auf eine Nahrungsergänzung! Alte Hunde können bei einer auch noch so gut gemeinten Zusatzversorgung mit Vitaminen oder Mineralien schnell gesundheitliche Probleme bekommen. Lass Dich also am besten in der Tierarztpraxis beraten, ob bei Deinem Hund irgendwelche Mangelerscheinungen vorliegen, die zusätzliche Maßnahmen erfordern.


Dein Hund zeigt Anzeichen von Alterszittern? Erfahre in unserem Blogartikel mehr darüber, welche Ursachen hinter dem Zittern bei alten Hunden steckt und wie Du Deinem Hund helfen kannst.


Die richtige Futtermenge für alte Hunde

Wusstest Du, dass Hunde im Seniorenalter aus den unterschiedlichsten Gründen bis zu 30 Prozent weniger Kalorien verbrauchen als in aktiveren Jahren? Wenn Du jetzt glaubst, dass Dein alter Hund nun auch rund ein Drittel weniger Futter braucht, dann irrst Du Dich jedoch. Schließlich nimmt Dein Vierbeiner mit dem Futter ja nicht nur Kalorien zu sich – sondern auch eine Vielzahl unverzichtbarer Nähr- und weiterer Inhaltsstoffe, bei denen der Bedarf im Alter sogar steigt.

Genau deshalb gibt es Seniorenfutter mit speziellen Rezepturen, die Deinen Hund mit weniger Fett und stattdessen mit einem höheren Anteil an Mineralien, Ballaststoffen, Vitaminen sowie weiteren wichtigen Futterbestandteilen versorgen. Deshalb brauchen alte Hunde nicht weniger Futter! Um Übergewicht zu vermeiden, sollte die Tagesration des Futters aber wie gewohnt dem Körpergewicht Deines alten Hundes entsprechen. 

Wie oft sollte man alte Hunde füttern? Das hängt sehr individuell von Deinem Hund ab. Ist Dein Senior-Hund noch relativ aktiv und fit, so brauchst Du an den Fütterungsroutinen zunächst nichts zu verändern. Leidet Dein Vierbeiner aber bereits an Gewichtsverlust oder mäkelt er an seinem Fressen herum, solltest Du etwas umstellen. Um die täglich notwendige Kalorienaufnahme zu sichern, brauchen solche alten Hunde mehr Gelegenheiten, Futter aufzunehmen. Verteile die Tagesration auf mehrere, dafür kleinere Mahlzeiten. Manchmal motiviert es alte Hunde auch zum Fressen, wenn Du von einem bisher eher starren Zeitplan abweichst und zu flexibleren Fütterungszeiten übergehst. Wie oft Dein Hund am Tag frisst, ist egal. Wichtig ist nur, dass er jeden Tag auf die für sein Gewicht empfohlene Futtermenge kommt. Mehrere kleinere Portionen – etwa vier über den Tag verteilt – haben übrigens auch einen positiven Nebeneffekt: Verdauung und der gesamte Organismus werden entlastet.

In nur sehr wenigen Ausnahmefällen erhöht sich der Kalorienbedarf und Dein alter Hund braucht tatsächlich mehr Futter. Das ist zum Beispiel bei einigen Erkrankungen wie Tumoren der Fall, weil betroffene Tiere manchmal rasant abmagern. Erhöhe aber die Futterration nicht eigenständig, wenn Dein alter Hund trotz Fressens abnimmt. Hole Dir zuerst tierärztlichen Rat ein! Oft steckt hinter dem Gewichtsverlust eine Ursache, die keine erhöhte Futtermenge, sondern eine ärztliche oder tierphysiotherapeutische Behandlung erfordert. 

Übrigens: Bei mäkeligen alten Hunden hilft es manchmal, das Nassfutter leicht zu erwärmen oder Trockenfutter leicht einzuweichen. Dadurch riecht das Fressen intensiver und regt bei so manchem Vierbeiner plötzlich den Appetit wieder an. Auch im Futter versteckte Lieblingsleckerlis oder eine Belohnung direkt nach der Mahlzeit wirken manchmal Wunder.


Im Alter ändert sich häufig das Fressverhalten von Hunden. Wenn Dein Senior plötzlich sehr viel trinkt, solltest Du aufmerksam werden. Häufig können Krankheiten die Ursache dafür sein. Wenn Dein Vierbeiner hingegen nicht mehr fressen will, können einige Tipps helfen, ihm das Futter wieder schmackhaft zu machen.


Futter für alte Hunde mit Arthrose

Lassen im Alter Belastbarkeit und Elastizität der Gelenkknorpel zunehmend nach, kommt oft die Diagnose Arthrose. Leidet auch Dein vierbeiniger Freund unter dieser verschleißbedingten Schädigung von Gelenkknorpeln? Dann haben wir hier Tipps zum Futter für alte Hunde mit Arthrose:

  • Gewichtsreduzierung: Arthrotische Gelenke führen Deinen alten, vielleicht zu dicken Hund oft in einen Teufelskreis aus Schmerz, Bewegungsunlust und Schwäche durch Muskelabbau, der Übergewicht begünstigt. Um abzunehmen, braucht Dein alter Hund seniorengerechtes Diät-Futter. Du solltest Dich tierärztlich beraten lassen, welches Spezial-Futter sich bei Arthrose eignet, um bei Deinem Hund das Normalgewicht zu erreichen.
  • Spezialfutter: Futter für alte Hunde mit Arthrose sollte glutenfrei sein, also wenig bis keine Kohlenhydrate enthalten. Auch ein hoher Anteil an Proteinen, hochdosierte Omega-3-Fettsäuren und knorpelaufbauende Substanzen sind in solchem Spezialfutter oft enthalten. Das Spezialfutter erhältst Du wahlweise als Trocken- oder Nassfutter. Bevor Du zu einem veterinärmedizinischen Diätfutter greifst, lass Dich aber unbedingt tierärztlich beraten!

Futterergänzungsmittel: In Form von Tabletten, Serum oder Snacks gibt es verschiedene Futterergänzungsmittel, die Du Deinem alten Hund mit Arthrose zusätzlich zum Senioren-Futter verabreichen kannst. Auch diese beinhalten Chondroitinsulfat oder andere knorpelaufbauende Substanzen, Proteine und Omega-3-Fettsäuren. Hier gilt ebenfalls: Frage zuerst in der tierärztlichen Praxis nach!

Futter für alte Hunde ohne Zähne

Auch wenn Zahnausfall beim Hund nicht selten als typische Alterserscheinung gilt, steckt fast immer eine Zahnerkrankung wie Parodontitis oder Karies dahinter. Ein Hund ohne Zähne kann nicht mehr kauen und Futter damit auch nicht mehr zerkleinern. Allerdings verliert Dein alter Hund mit seinen Zähnen nicht die Kraft in Ober- und Unterkiefer, sodass er weiche Nahrung noch zerdrücken kann.

So kommt Dein alter, zahnloser Hund auch beim Fressen gut zurecht – wenn Du sein Futter entsprechend auswählst und vorbereitest. Barfen mit Fleisch kannst Du nicht mehr, fressen kann Dein Vierbeiner ansonsten aber grundsätzlich jedes Senioren-Futter:

  • Nassfutter solltest Du für Deinen alten Hund jedoch gut zerkleinern, denn mit großen Brocken kommt Dein zahnloser Freund nicht mehr zurecht. Verweigert Dein alter Hund das Nassfutter dennoch, dann püriere ihm seine Mahlzeiten. Vereinzelt findest Du im Handel auch Futter für alte Hunde ohne Zähne (Paté), das bereits püriert ist. 
  • Trockenfutter musst Du zerbröseln und in Wasser oder Brühe einweichen, sodass Du Deinem Hund einen Brei servierst.

Selber Kochen ist für alte Hunde ohne Zähne ebenfalls eine gute Möglichkeit, Futter zuzubereiten. Hier bestimmst Du die Zutaten selbst, suche am besten nach Rezepten für Suppen.


Wird Dein alter Vierbeiner zunehmend knochig? Das kann sowohl eine ganz normale Alterserscheinung sein als auch, als auch schwerwiegende Ursachen haben. Worauf Du achten solltest, wann ein Check beim Tierarzt unabdingbar ist, und welche Tipps es gibt, wenn Dein Hund nicht mehr gut fressen will, erfährst Du in unserem Blogartikel (Verlinkung einfügen, sobald der Blogartikel zum Thema Knochiger Hund online ist).


Kochen für alte Hunde

Dein alter vierbeiniger Freund mäkelt an jedem Futter herum, das Du ihm anbietest? Er lässt sich auch nicht zum Fressen verführen, wenn Du das Futter erwärmst und es so lecker riecht, dass ihm der Duft vom Fressen in die Nase steigt? Dann hilft es vielleicht, das Futter für Deinen alten Hund selber zu machen! 

Kochen für alte Hunde macht Spaß, ist aber zumindest am Anfang eine echte Herausforderung. Schließlich möchtest Du Deinem alten Hund ja etwas Gutes tun und ihn gleichermaßen gesund wie altersgerecht ernähren, oder? Dann musst Du unbedingt genau darauf achten, dass Dein selbstgekochtes Futter auch alle wichtigen Inhaltsstoffe bietet. Befasse Dich also zuerst mit den angedachten Zutaten: Überlege genau, welche Nährstoffe darin stecken und welche Mengen Du brauchst, um den individuellen Bedarf Deines Hundes zu decken.

Möchtest Du das Futter für Deinen alten Hund selber machen, haben wir hier ein paar Tipps für Dich, was sich für Rezepte eignet:

  • Kohlenhydrate liefern unter anderem Reis, Hirse, Kartoffeln und Nudeln. Diese Nahrungsmittel enthalten viel Stärke und sind gut verdaulich. Koche für Deinen alten Hund alles extrem weich, auf jeden Fall länger, als Du es für Dich selbst tun würdest. Alternativ kannst Du auch Kartoffel- oder Reisflocken verwenden.
  • Proteine und Fette liefert Fleisch. Wähle für Deinen Hunde-Senioren mageres Fleisch, beispielsweise Hühner- oder Putenbrust.
  • Hochverdauliche Eiweiße stecken in verschiedenen Milchprodukten. Zum Kochen für Deinen alten Hund kannst Du beispielsweise Hüttenkäse, mageren Speisequark oder Buttermilch verwenden. Möchtest Du mit Milchprodukten Futter für Deinen alten Hund selber machen, teste vorher, ob er eventuell laktosefreie Produkte besser verträgt!
  • Ballaststoffe und Folsäure runden Dein selbst gekochtes Hundefutter ab. Dazu brauchst Du Obst oder Gemüse. Ganz gleich, ob frisch oder aus der Konserve: Bis auf Avocado, Knoblauch, Lauch aller Art, Rosinen, Weintrauben und Zwiebeln kannst Du mit jeder Obst- und Gemüsesorte für Deinen alten Hund kochen.
  • Essentielle Fettsäuren setzt Du mit Ölen zu – für Hunde empfehlenswert sind Distel-, Hanf- oder Sonnenblumenöl und Lachsöl.
  • Vitamine kannst Du mit Nahrungsergänzungsmitteln für alte Hunde ergänzen, die Deinem Hundefutter neben B-Vitaminen auch weitere notwendige Nährstoffe und Zink zusetzen.

Bevor Du mit dem Kochen für Deinen alten Hund loslegst, lohnt sich ein Besuch in der Tierarztpraxis oder bei einer auf Hunde spezialisierten Ernährungsberatung. Steht dann der Ernährungsplan, findest Du online viele leicht nachzukochende Rezepte für Hundefutter.

Fazit

Zu Fitness und Lebensfreude Deines Vierbeiners trägt besonders im Alter eine seniorengerechte Ernährung bei. Den veränderten Bedürfnissen wird spezielles Futter für alte Hunde gerecht, weil es weniger Kalorien und dafür mehr Proteine, Vitamine sowie Ballaststoffe und Mineralien enthält. Eine Futterumstellung lohnt sich, denn das altersgerechte Futter wirkt sich positiv auf viele typische Alterserscheinungen aus, zögert Erkrankungen hinaus oder lindert sie. Wird Dein alter Hund zusehends knochiger, nimmt er stark zu oder fallen Dir andere körperliche Veränderungen auf, dann lass Dein Tier untersuchen und hole Dir tierärztlichen Rat zur individuell passenden Ernährung!


Du suchst weitere Infos rund um Hunde im Alter? Wir haben Dir praktische Alltagstipps und jede Menge Wissenswertes  über Deinen Seniorenhund in der Halterfibel zusammengestellt.


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